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     +++   25.12.2018 WeihnachtsBRUNCH  +++     
     +++   13.07.2019 XVII. Mittelalterliches Klostergartenfest  +++     
     +++   14.07.2019 XVII. Mittelalterliches Klostergartenfest  +++     
 

Hausordnung

a. Allgemeines

 

Art. 1 - Eigentum
Das Kloster Jerichow – Innenräume wie Außenanlagen – ist Eigentum der Stiftung Kloster Jerichow. Es dient in erster Linie dem Zweck eines romanischen Kulturdenkmals für Jung und Alt, der Förderung geistig-religiösen sowie museal, künstlerisch, forschenden, lehrenden Nutzen.

 

Art. 2 - Aufsicht, Zuständigkeit
Die unmittelbare Aufsicht über das Kloster Jerichow wird von der Stiftung Kloster Jerichow getragen. Diese überwacht die Benutzung der Klausur sowie Außenanlagen und jede Verletzung der Hausordnung. Die Stiftung Kloster Jerichow bzw. die durch ihren Vorstand eingesetzte Leitung erstellt für das Kloster Jerichow einen Belegungsplan. Die Erteilung der Bewilligung zur Benutzung des Kloster Jerichow liegt in der Kompetenz der Leitung. Diese orientiert den Vorstand über neu erteilte Bewilligungen für regelmäßige und einmalige Benutzungen.


Art. 3 - Unterhalt
Für den ordnungsgemäßen Zustand und Unterhalt des Kloster Jerichow sorgt die Leitung.

 

b. Benutzungsordnung

Art. 4 - Grundsatz
Das Kloster Jerichow steht grundsätzlich allen interessierten Besuchern, Vereinen, Veranstaltern und Personen offen, wobei unterschieden wird zwischen privater und kommerzieller Nutzung.

Kein Benutzer hat Anspruch auf feste Zuteilung bzw. alleiniges Benutzungsrecht der gesamten Anlage oder einzelnen Räumlichkeiten.

 

Art. 5 - Benutzung
Als Benutzer werden in erster Linie die in Jerichow zusammengeschlossenen, nicht gewinnorientierten Vereine bzw. Veranstalter zugelassen. Diese haben gegenüber Dritten das Benutzungs-Vorrecht.

 

Die Benutzung der der Räumlichkeiten und der Leistungen ist gegen eine an die Stiftung Kloster Jerichow zu entrichtende Gebühr gemäß festgelegtem Tarif möglich.

 

Die Benutzung der Räumlichkeiten durch Dritte ist nach Absprache mit der Leitung ebenfalls möglich. In diesem Falle wird eine Benutzungsgebühr gemäß festgelegtem Tarif erhoben.

 

Die Stiftung Kloster Jerichow akzeptiert auf Grund des Wissenstandes und des Hausrechtes ausschließlich eigene Gästeführer. Für eine Führung fällt eine zu erhebende Gebühr an. Sollten Gruppen oder Personen selbständige Führungen durch das Kloster Jerichow anbieten wollen ist eine Entschädigung an die Stiftung Kloster Jerichow in Höhe der Führungsgebühr gemäß festgelegtem Tarif zu entrichten.

 

c. Ordnung

Art. 6 - Reinigung
Die Organisation der Grundreinigung obliegt der Betreiberin. Bei besonderen Anlässen sind die Benutzer für die Reinigung des Kloster Jerichow oder der entsprechenden Räumlich- keiten selber verantwortlich soweit nicht anders vertraglich geregelt. Allfällige Aufwendungen bei zusätzlich notwendiger Reinigung werden in Rechnung gestellt.

 

Art. 7 - Ordnung
Die Benutzer sind verpflichtet, im ganzen Haus sowie in den Außenanlagen für einwandfreie Ordnung zu sorgen. Überdurchschnittlicher Lärm im und außerhalb des Gebäudes ist aus Rücksichtnahme auf die Anwohner und andere Besucher in jedem Falle zu vermeiden. Nach Gebrauch sind die Räumlichkeiten in einwandfreiem Zustand zurückzulassen. Zudem muss dafür gesorgt werden, dass die nachfolgende Benutzung ohne Störung und Verzögerung aufgenommen werden kann. Sämtliches Material ist sorgfältig zu behandeln.

 

Beschädigungen sind umgehend der Leitung zu melden.

 

Das Rauchen im Kloster Jerichow ist verboten.

 

Art. 8 - Übergabe, Rücknahme
Im Falle von einmaliger Benutzung kann die Leitung die Anlagen-Übergabe/-Rücknahme mit einem Protokoll festhalten, das vom Bewilligungsinhaber zu unterzeichnen ist.

 

Art. 9 - Schließung
Das Kloster Jerichow ist von den Benutzern bis spätestens zum vereinbarten Zeitpunkt zu verlassen. In besonderen Fällen kann mit der Leitung eine Verlängerung vereinbart werden. Der Bewilligungsinhaber hat dafür zu sorgen, dass sämtliche Lampen ausgeschalten und die Wasserhähne, Fenster und Türen geschlossen sind.

 

Benutzer, welche gegen Unterschrift von der Leitung einen Schlüssel erhalten haben, sind dafür verantwortlich, dass diese sicher aufbewahrt und nur zweckentsprechend in den bewilligten Zeiten verwendet werden. Sie dürfen nicht an andere Personen weitergegeben werden. Bei Verlust hat der Empfänger für Ersatz sowie für eine allenfalls nötige Abänderung der Schließanlage aufzukommen.

 

d. Haftung

Art. 10 - Haftung
Die Stiftung Kloster Jerichow lehnt bei Beanspruchung des Kloster Jerichow und in Ausübung einer Tätigkeit während der Benutzung jede Haftung gegenüber den Benutzern ab.

Für Schäden, welche an Anlagen und am Mobiliar verursacht werden, haften die Benutzer.

Mobiliar- und Personenhaftpflicht-Versicherungen sind Sache des Benutzers. Ein Rückgriff auf die Stiftung Kloster Jerichow ist ausgeschlossen.

 

Sämtliche Beschädigungen sind durch die verantwortliche Person unverzüglich der Leitung zu melden. Sachbeschädigungen werden zulasten der Verursacher behoben.

Ist der Schadenverursacher nicht zu ermitteln, haftet der betreffende Verein/Veranstalter, welcher zur Zeit des Schadeneintritts die Anlage benutzt hat. Für Diebstähle lehnt die Stiftung Kloster Jerichow jegliche Haftung ab.

 

e. Gesuche

Art. 11 - Gesuche
Gesuche sind möglichst frühzeitig unter Angabe des Benutzungszweckes an die Leitung zu richten. Das Gesuch hat auch die vorgesehene Dauer der Belegung zu enthalten.

 

f. Gebühren

Art. 12 - Benützungsgebühr
Für die Benutzung durch Dritte wird in jedem Fall eine Gebühr gemäß separatem Tarif erhoben. Sie wird durch die Leitung zusammen mit der Bewilligung in Rechnung gestellt.

 

g. Strafbestimmungen und Inkraftsetzung

Art. 13 - Strafbestimmungen
Die Anordnungen und Weisungen der Leitung sind strikt zu befolgen. Bewilligungsinhaber, die wiederholt gegen die Benutzungsweisungen verstoßen, können – nach voraus- gegangener Mahnung – von der Benutzung des Kloster Jerichow zeitweise oder gänzlich ausgeschlossen werden.

 

Die vorliegende Hausordnung ist vom Vorstand am 01.01.2011 genehmigt und per diesem Datum in Kraft gesetzt worden.