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     +++   25.12.2018 WeihnachtsBRUNCH  +++     
     +++   13.07.2019 XVII. Mittelalterliches Klostergartenfest  +++     
     +++   14.07.2019 XVII. Mittelalterliches Klostergartenfest  +++     
 

Führungsangebote

Nach Voranmeldung bieten wir für Besucher und Gruppen folgende Führungen an:

  • allgemeine Klosterführung (Deutsch, Englisch) (ca. 60 Minuten)
  • Klostergartenführung (Deutsch, ca. 60 Minuten)
  • Kunsthistorische Führung (1,5 Stunden) (Deutsch, Englisch)

 

Darüber hinaus können wir nach Absprache in Führungen und Projekten auf folgende Themen eingehen:

  • „von Heil- und Gewürzkräutern und den Beziehungen Hildegards von Bingen mit den Stiftern des Klosters Jerichow"
  • „früher Backsteinbau - aus der Not eine Tugend“
  • „Jahrhunderte Vergangenheit - Romanik erleben im Kloster Jerichow“
  • „Iluminare Fenetre - Neue Fenster für die Klosterkirche" 
  • „Die Prämonstratenser Chorherren - Ihr Leben und Wirken in Jerichow“
  • „Die landwirtschaftliche Nutzung des Klosters seit dem 16. Jahrhundert“
  • „Vom Klosterleben und Speis und Trank im Mittelalter"
  • „Scriptorium - Von den Schreibstuben in den mittelalterlichen Klöstern“
  • zudem bieten wir Backsteinvorführung in unserem Backsteinmuseum an

 

  • außerdem vermitteln wir Ihnen gerne Führungen durch die romanische Stadtkirche in Jerichow aber auch durch eine der vielen beeindruckenden Backstein-Dorfkirchen in der Umgebung Jerichows

 

Führungen Führungen

 

 

Anfragen richten Sie bitte telefonisch, per Fax oder per E-Mail an den Besucherservice der Stiftung Kloster Jerichow:

Telefon: (039343) 285
Telefax: (039343) 929926
E-Mail:

 

Für Schulklassen und Kinder bieten wir folgende auf das entsprechende Alter abgestimmte Führungen und Projekte an:

Kinderführung (mit Wissensquiz möglich)
Projekte:
Klostergarten erleben
Backstein – den Stein der Elbe als Projekt erleben
Essen und Trinken im Mittelalter
Kleidung im Mittelalter

 

ein kleiner Einstieg in die Projektübersicht

 

Johanniskraut, Frauenschuh und Georgenkraut sind geläufige Namen für Pflanzen, die auch heute noch als Medizin und Heilkräuter verwendet werden. Aber woher kommen diese Namen und wer beschäftigte sich mit Anbau und Erforschung dieser Kräuter? Diese und viele weitere Fragen rund um Klostergärten, deren Bedeutung im Mittelalter und welchen nutzen wir noch heute aus den Errungenschaften der klösterlichen Gartenbaukultur ziehen, möchten wir Ihnen und Ihren Schülern der fünften bis siebten Klassen gerne bei unserem Projekttag „Klostergarten erleben“ beantworten. In unserem grünen Klassenzimmer können Sie zwischen vielen verschiedenen Aktionen wählen. Ob beim gemeinsamen herstellen von Kräuter-Ölen, -Butter oder -Quark oder dem Bepflanzen eines Kräutertopfes. Theoretische Lerninhalte vermitteln unser Klostergärten/innen durch Veranschaulichung und Vorführung verständlich für Ihre Schüler.

 

Gerne können Sie sich verschiedene Aktivitäten aus unserem Aktionskatalog zusammenstellen und Ihren aktuellen Unterrichtsinhalten anpassen.

 

 

Zum Klostergarten Jerichow

Der Bau des Klostergartens Jerichow ist im Jahre 2002 in Zusammenarbeit mit zwei Studentinnen der Landschaftspflege begonnen wurden. Dabei entstanden im nördlichen Bereich des Klostergartens Hochbeete in Anlehnung an historische Überlieferungen und ein Nutz- und Färbergarten angelegt.

 

Geschichte der Klostergärten

Klostergärten wurden im Mittelalter als Nutzgärten zur Selbstversorgung der Mönche und zu kurativen Zwecken angelegt.

Schon im 6. Jahrhundert schrieb Benedikt von Nursia in seinen „Regula Benedicti“:

„Das Kloster soll, wenn möglich, so angelegt werden, dass sich alles Notwendige, nämlich Wasser, Mühle und Garten, innerhalb des Klosters befindet und die verschiedenen Arten des Handwerks dort ausgeübt werden können.“

Einige Klostergärten, die im Mittelalter v.a. als Nutzgärten angelegt wurden, dienen heute als Bildungs-, Lust- und Ziergärten und laden wie hier in Jerichow die neuzeitlichen Besucher zur Entspannung und Ruhe, nicht nur im Gebet ein.

 

Wir hoffen Sie und Ihre Schüler für unseren historischen Exkurs begeistert zu haben und würden uns freuen Sie demnächst bei uns als Gäste begrüßen zu dürfen.

 

Für Fragen, Buchungen und Anregungen steht Ihnen unser Personal jederzeit zur Verfügung:

Telefon: (039343) 285

Telefax: (039343) 929926
eMail:

 

Scriptorium

Geschichte schreiben

Schriften und Klöster sind in vielerlei Hinsicht schon immer miteinander verbunden. Diese Verbundenheit möchten wir Ihren Schülern näher bringen. Mit theorie- und praxisorientierten Inhalten führen wir Schüler der zweiten bis sechsten Klassen in das historische Schriftwesen ein. Um theoretische Inhalte zu vermitteln wird ein kleiner Vortrag von unserem Personal die Schüler über verschiedene Schreibinstrumente und Schreibunterlagen und über die Rolle mittelalterlicher Bibliotheken und Schreibstuben informieren.

Im praktischen Teil werden die Schüler erleben, wie schwierig es war, mit Federkielen zu arbeiten - ganz zu schweigen von den mittelalterlichen Buchstaben und Zahlen.

 

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Vervielfältigung von Büchern und Schriften erfolgte bis zum 16. Jahrhundert zum größten Teil in Klöstern. Deshalb gehörte zu einem gut ausgestatteten Kloster eine Schreibstube, das Scriptorium. Schon in den Regeln des heiligen Benedikt hieß es, dass die Mitglieder eines Klosters neben Gebet und körperlicher Arbeit sich auch geistig zu beschäftigen haben. Dazu gehörte auch das Abschreiben und Verfassen von gelehrten Texten. Und so fanden sich Mönche im Scriptorium ein, um die Arbeit, die heute leicht von Kopierern und Druckern erfüllt wird, in akribischer Handarbeit zu leisten. Auch Frauen wurden in den Scriptorien und Buchbindereien beschäftigt, um an der Buchherstellung mitzuarbeiten. Der Beruf des Schreibers war sehr angesehen und erforderte ein Höchstmaß an Disziplin und Konzentration. Diese Tugenden sollten den angehenden Schreibern in den Schreibschulen vermittelt werden. Damals wie heute zählt: „Die Effektivität der Arbeit hängt von Fleiß und Temperament ab.“

 

Wir hoffen Sie und Ihre Schüler für unseren historischen Exkurs begeistert zu haben und würden uns freuen, Sie demnächst bei uns als Gäste begrüßen zu dürfen.

 

Für Fragen, Buchungen und Anregungen steht Ihnen unser Personal jederzeit zur Verfügung:

Telefon: (039343) 285

Telefax: (039343) 929926
E-Mail: