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Neue Fenster für die Klosterkirche Jerichow

Der Zustand der Blankverglasung in rautenförmiger Verbleiung und der gusseisernen Rahmen, die im Zuge der von Ferdinand von Quast in den Jahren 1854-57 konzeptionell begleiteten Restaurierung eingesetzt wurden, machte es zwingend notwendig, diese zu ersetzen und dabei auch eine Neugestaltung der Fenster vorzunehmen. Die Entwürfe zur Neugestaltung der Fenster wurden von einer Gutachterkommission gesichtet und bewertet. Mit dem z. Zt. lfd. Vorprojekt folgen wir den Empfehlungen der Kommission. Die Finanzierung der neuen Fenster soll über Spenden erfolgen; Einzelheiten zu den neuen Fenstern;

Neue Fenster

Neue Fenster

Mit der Erneuerung der Fenster der Kirche wird nun, nach der Renovierung der Türme und einer großen Reparatur des Daches, das dritte Projekt begonnen. Viele private und öffentliche Förderer haben bisher diese Sanierungs- aufgaben finanziell mit getragen. Dieses einzigartige romanische Bauwerk mit Fenstern auszustatten, die für sich schon Epoche machend sind, ist eine begeisternde Aufgabe. Wir hoffen, dass Sie uns dabei helfen. Sie können Ihre Spende einem Fenstertyp zuweisen und die Kosten für eine Teilfläche oder für ein ganzes Fenster übernehmen. Tragen Sie sich dazu bitte in die Spenderliste des entsprechenden Fenstertyps ein.
Jeder Betrag ist hilfreich; auch wenn er viel weniger ist, als der Betrag für eine Teilfläche oder einen Anteil daran. Das Geld können Sie entweder in den Spendenkasten stecken oder Sie benutzen einen Überweisungsträger. Bei Spenden über 50 € erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Im Internet können Sie sich erkundigen, welchen Spendenstand wir je Fenstertyp bereits erreicht haben. Sie können uns natürlich auch persönlich ansprechen. Herzlichen Dank für Ihre Spende!

 

 

 

Vorstand Stiftung Kloster Jerichow

Stiftung Kloster Jerichow
Am Kloster 1, 39319 Jerichow
Tel. Nr. 034343 92660
Spendenkonto: Sparkasse Jerichower Land
Konto Nr.: 740002600
BLZ: 81054000

 

 

Der Zustand der Blankverglasung in rautenförmiger Verbleiung und der gusseisernen Rahmen, die im Zuge der von Ferdinand von Quast in den Jahren 1854-57 konzeptionell begleiteten Restaurierung eingesetzt wurden, machte es zwingend notwendig, über eine Neugestaltung der Fenster nachzudenken. Dazu wurde auf Empfehlung des Landesdenkmalrates von Sachsen-Anhalt durch den Kultusminister eine Fachkommission berufen, die mit dem Förderverein “Erhaltet Kloster Jerichow!” konzeptionelle Grundlagen und ein angemessenes Verfahren für eine Lösung vorbereiten sollte. Auf ihren Vorschlag hin wurden die Künstler Wilhelm Buschulte, Gerhard Hausmann und Jochem Poensgen - die alle über Erfahrungen in der Verglasung baugeschichtlich hochkarätiger romanischer Räume verfügen - gebeten, im Rahmen eines Gutachterverfahrens Vorschläge für eine neue Verglasung vorzulegen. Die Kommission fasste ihre fachliche Einschätzung der Aufgabe im Sinne einer Zielsetzung zusammen, die sowohl die künstlerisch-ästhetischen als auch die denkmalpflegerischen Aspekte benennt, welche sich insbesondere auf Fragen der Lichtführung in dem von starken Blendwirkungen beeinträchtigten Kirchenraum beziehen. „Als Rahmenzielsetzung wurde verabredet, dass es zu der nötigen lichtdämpfenden Verglasung in einer farblich und kompositorisch sehr zurückhaltenden Gestaltung kommen soll, die sich einerseits über eine bloß kunsthandwerkliche Schließung der Fensteröffnungen erhebt, andererseits aber durch ausgeprägte serielle Dezenz die Einheit des Raumbildes in einer Weise unterstreicht, wie sie in der jetzt gegebenen Fassung vor Augen steht. Es bestand allgemeine Einigkeit darüber, dass die zu fordernde ästhetische Zurückhaltung ein Höchstmaß an künstlerischem Gestaltungs- und Integrationsvermögen voraussetzt.“ Im Oktober 2005 haben die drei Künstler ihre Vorschläge der Jury in der Klosterkirche präsentiert und erläutert. Im Ergebnis sprach sich die Jury übereinstimmend dafür aus, bei der Entscheidung über die Ausführung der Konzeption Poensgens wegen ihres innovativen Ansatzes und ihrer dezenten Wirkung den Vorzug zu geben. Mitglieder Fachkommission zur Erneuerung der Fenster in der Stiftskirche Jerichow: RD Holger Ahrensdorf, Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg, PD Dr. Leonhard Helten, Institut für Kunstgeschichte, M.- L.- Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn, Pfr. i. R. René Leudesdorff, Vors. Förderverein „Erhaltet Kloster Jerichow“, Flensburg, PD Dr. Frank Martin, Leiter d. Corpus Vitrearum Medii Aevi Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn, Institut für Kunstgeschichte, Prorektor der M.- L.- Universität Halle-Wittenberg, Dr. Ulrike Wendland, Landeskonservatorin des Saarlands, Saarbrücken

 

Jochem Poensgen
1931 geboren in Düsseldorf
1951 Werkkunstschule Wuppertal
1951–55 längere Studienaufenthalte in Frankreich und Italien, neben Malerei und Grafik zunehmendes Interesse an architekturgebundener Kunst (Glasmalerei, Mosaik, Wandmalerei) erster Auftrag für Glasfenstergestaltung seitdem freischaffend tätig, bis 1998 mit Atelier in Düsseldorf; Arbeitsbereiche neben Radierung und Buchgrafik insbesondere Glasgestaltungen sowohl im Kirchenbau als auch im säkularen Bereich
1982–04 Vortragstätigkeit und Leitung von Seminaren in der Bundesrepublik sowie in Australien, Großbritannien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Schweden und USA
1992–99 Visiting Honorary Professor am Swansea Institute (Architectural Glass Dept.) in Swansea (UK)
1998 Verlegung des Ateliers nach Soest Glasfenster und Glasgestaltungen in Kirchen, säkularen öffentlichen Bauten und Museen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Schweden, Schweiz, USA
1956 Projektliste seit 1956 und Bibliografie: www.jochempoensgen.de

 

 

Die Glasmalerei Hein Derix

Die Werkstätten für Glasmalerei, Mosaik und Restaurierungen Hein Derix KG, Kevelaer gehen zurück auf das 1866 in Goch am Niederrhein gegründete Stammhaus und sind seit 1896 in Kevelaer ansässig. Die Inhaber der Firma sind seit 1972 Peter Derix und Werner Heymann. Zu den Auftraggebern zählen Kirchen gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatkunden. Prägend für die Tradition der Werkstatt war von Beginn an die enge