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Umgebung

Das Kloster Jerichow liegt mitten im Elbe-Havel-Dreieck, welches einen großen kulturellen Reichtum und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten sowie Möglichkeiten für Aktivitäten bereit hällt.

 

ELBERADWEG

Der Elberadweg beginnt in Špindlerův Mlýn im Riesengebirge im Norden Tschechiens und endet nach 1220 Kilometern in Cuxhaven an der Elbemündung in die Nordsee. Der Elberadweg ist streckenweise beidseitig zum Elberad- und Wanderweg ausgebaut und seit einigen Jahren der beliebteste Radweg der Deutschen. Ob für Jugendliche, Junggebliebene oder Familien, Sie alle finden Ihren Spaß!

Elberadweg Jugend

Elberadweg 55+

Elberadweg 55+

 

ALTMARKRUNDKURS

Der Radfernweg verläuft auf knapp 500 km Länge durch Altmark und Teile des Jerichower Landes, so auch vorbei am romanischen Kloster Jerichow. Auf diesem Abschnitt fällt die Streckenführung mit der des Elberadwegs zusammen. Neben typisch regionalen Landschaften und architektonischen Denkmalen verbindet der Altmarkrundkurs die alten Hansestädte der Altmark. Die alte Kaiser- und Hansestadt Tangermünde liegt auf westelbischer Seite direkt gegenüber vom Kloster Jerichow.

 

NATURSCHUTZGEBIET BUCHER BRACK

Die beiden hohen Türme der Jerichower Stiftskirche sind weithin in den Elbniederungen sichtbar. Das Kloster ist eingebettet in das über 1000 Hektar große Naturschutzgebiet „Bucher Brack - Bölsdorfer Haken“. Entlang der Alten Elbe gibt es im Gebiet um Jerichow seltene Pflanzen- und Tierarten zu entdecken. Besonders viele Weiß- und Schwarzstörche finden hier ein reiches Nahrungsangebot. Darüber hinaus informiert ein Naturlehrpfad mit Schautafeln und -objekten alle Flora- und Fauna-Interessierten.

 

ROMANISCHE STADTKIRCHE Jerichow

Im Zentrum der Stadt Jerichow liegt in unmittelbarer Nähe zum einstigen Burgberg eine noch in großen Teilen romanisch erhaltene Kirche. Hier ließen sich die Prämonstratenser-Chorherren im 12. Jahrhundert zunächst nieder, bevor sie ab 1148/49 das Kloster am heutigen Standort errichten. Über Jahrhunderte diente die vermutlich dem heiligen Georg geweihte Backstein-Saalkirche der ansässigen Bevölkerung als Pfarrkirche. Eindrucksvoll ist das kunstvolle Renaissance-Epitaph im Chor für Amtmann M. von Arnstedt und seine Gattin.

 

ROMANISCHE DORFKIRCHEN

Das Umfeld Jerichows ist auffallend reich an mittelalterlichen Backsteinkirchen. Viele von ihnen sind dabei noch weitgehend im spätromanischen Zustand erhalten. Ein Vergleich der Dorfkirchen und der Jerichower Klosterkirche zeigt viele Gemeinsamkeiten in Form und Gestalt auf. Diese lassen annehmen, dass das Kloster in Zeiten der Elb-Ost-Missionierung Vorbildfunktion besessen haben könnte.

 

HOLLÄNDER-WINDMÜHLE

Im Zentrum Jerichows auf dem Mühlberg steht eine Holländer-Windmühle. Dieser Mühlenbautyp verdrängte im 16. Jahrhundert die in den Niederlanden und in Norddeutschland bis dahin errichteten Bockwindmühlen. Die letzte erhaltene von den einst sieben Windmühlen der Stadt wurde 1857 errichtet und 1936 motorisiert. Während der Restaurierung 2005 erhielt die Windmühle neue Flügel. Im Inneren ist die technische Ausstattung der Mühle noch vollständig erhalten.

 

PARKANLAGE des Fachkrankenhauses Jerichow

Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde in Jerichow eine Heilanstalt gegründet, die 1928 mit einer Lungenheilanstalt erweitert wurde. Die historischen Gebäude sind im Pavillonstill erbaut und wurden seit 1990er Jahren umfassend modernisiert. Noch heute werden sie als Fachkrankenhaus genutzt. Die Häuser liegen in einem weitläufig angelegten Park, der zum Spazieren und Entspannen einlädt. Das gesamte Gelände umfasst ein Gebiet von 25 Hektar.

 

VON KATTEGRUFT

Unweit von Jerichow liegt der Ort Wust. Im Osten der Backsteindorfkirche ist eine Gruft angebaut. In einem einfachen Holzsarg ruhen die Gebeine von Hans Hermann von Katte, dem Jugendfreund Friedrich des Großen. Hier im Kreise seiner Familie wurde Katte beigesetzt, nachdem er nach einem missglückten Fluchtversuch mit dem Kronprinzen 1730 enthauptet worden war. Schon Fontane ließ sich von der Gruft und der Familiengeschichte inspirieren.

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HÜGELGRÄBERFELD AUS DER BRONZEZEIT

Während Ausgrabungen wurde 1891 das bedeutende Hügelgräberfeld Havemark nahe Groß-Wulkow im Jerichower Land entdeckt. Seine Gründung reicht bis ins 2. Jahrtausend v. Chr. zurück. In den mehr als 100 einst hier angelegten Gräbern fanden sich kostbare Grabbeigaben, wie Schmuck und Waffen, aus der älteren Bronzezeit.

 

BISMARCKMUSEUM SCHÖNHAUSEN

1815 erblickte der späterer Reichskanzler Otto von Bismarck in Schönhausen, nördlich von Jerichow gelegen, das Licht der Welt. Sein barockes Geburtshaus und der barocke Lustgarten wurden 1958 gesprengt, lediglich ein Seitenflügel blieb erhalten. In dem in den 1990er Jahren sanierten Komplex befindet sich heute das Bismarck-Museum Schönhausen.

 

ROMANTISCHE BACKSTEINGOTIK IN TANGERMÜNDE

Am Ufer der Elbe gegenüber der Klosterstadt Jerichow liegt die alte Hansestadt Tangermünde. Bekannt ist sie vor allem als Zweitsitz von Kaiser Karl IV., der die alte Burganlage zu einer Kaiserpfalz umbauen ließ. Nicht nur das Rathaus, auch der Stephansdom sind wichtige Monumente, die im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet wurden.

 

AUSSICHTSTURM MIT WEINBERG IN KLIETZNICK

Gegenüber dem Klietznicker See befindet sich der "Weinberg", eine sandige Erhebung in der doch recht ebenen Elbetalung. Mit seinen "stolzen" 48 m überragt er noch merklich die Dächer des sich an ihn schmiegenden Dörfchens Klietznick. Der Weinberg stellt den nordwestlichen Ausläufer und zugleich auch die höchste Erhebung des großen Dünenfeldes zwischen Ferchland, Klietznick und Jerichow dar. Er ist eine nacheiszeitliche Bildung, als es in der sogenannten Steppenzeit vor etwa 11000 Jahren aufgrund des Trockenklimas zu diesen Flugsandanhäufungen kam. Der Weinberg spielt im Leben der Dorfgemeinschaft eine besondere Rolle. Er ist Symbol für die Kraft des Gemeinwesens, aber auch gleichzeitig Erholungsbereich für die Menschen in Klietznick, insbesondere aber auch für seine Besucher. Vom Weinberg sieht man in nördlicher Richtung das Städtchen Jerichow mit den schlanken Türmen der romanischen Backsteinbaukirche.

 

ELBSTEILUFER IN FERCHLAND

Wer einen besonders schönen Blick über die Elbniederungen genießen möchte ist in Ferchland am so genannten Galgenberg ganz richtig. Als höchster Punkt hat man von dieser Stelle aus einene wunderbaren Blick über die westliche Seite bis zur Kaiserstadt Tangermünde und über die Elblandschaft nach Bittkau.

 

WASCHMITTELMUSEUM IN GENTHIN

Das Waschmuseum ist Teil des Waschmittelwerk Genthin,das 1921/22 von Henkel erbaut wurde. Bereits im Jahr 1923 rollte in Genthin das erste Persil-Waschmittel für Henkel vom Band. In den Folgejahren wurden Produktionspalette und Anlagen ständig erweitert. 1945 wurde der Betrieb durch die sowjetische Militärbehörde enteignet und als Reparationsleistung teilweise demontiert. Mit der Umwandlung in einen volkseigenen Betrieb im Jahre 1949 erfolgte bis zum Jahr 1955 der Wiederaufbau der Fettverarbeitung. Damit hatte der damalige VEB Waschmittelwerk Genthin wieder vier Produktionslinien: die Tensidherstellung, die Waschmittelproduktion, die Produktion von Industriereinigern und die Herstellung von Scheuermitteln. Zu bestaunen ist die Geburtslinie von Persil sowie viele tolle Relikte aus vergangenen Zeiten.

 

DOMSTADT HAVELBERG

Insel- und Domstadt im Grünen - nennt sich die kleine Stadt am Zusammenfluss von Havel und Elbe. Der Titel verspricht viel, aber nicht zu viel, denn die Hansestadt Havelberg hat zwar nur 6.747 Einwohner, aber als Bischofssitz eine große Vergangenheit und eine interessante touristische Zukunft. Die Stadt verlässt sich nicht nur auf die Anziehungskraft des Domes als Baudenkmal und Kulturzentrum oder auf die Reize unberührter Natur. Sie schafft auch beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Aktivurlaub mit einem Wassertouristikzentrum, eingebettet in das Wassertourismusprojekt “Blaues Band” in Sachsen-Anhalt und die FUN-Initiative der brandenburgischen Havelregion, mit einem Wanderwegenetz zu Pferde, mit dem Rad oder per pedes, mit interessanten touristischen Stadtrundrouten, dem Rathaus als Kulturstätte, mit beheiztem Spaßbad, Jugend- und Modellsportzentrum, ansprechenden Übernachtungsmöglichkeiten und, und, und.

 

PRIGNITZMUSEUM HAVELBERG

Das Prignitz-Museum besitzt Sammlungen zur Sakralkunst, Dombaugeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Regional- und Stadtgeschichte. Namensgeberin ist die brandenburgische Landschaft Prignitz, deren erstes Museum 1904 in Havelberg gegründet wurde. Bedeutende Sammlungsbestände stammen aus dieser Region. Weitere Museumsstücke wurden aus dem Elb-Havel-Winkel - heute Sachsen-Anhalt  –  zusammengetragen, so dass von einem "Museum der Region" im länderübergreifenden Sinn gesprochen werden kann.
Das Prignitz-Museum präsentiert heute drei Dauerausstellungen: Zusätzlich werden wechselnde Geschichts- und Kunstausstellungen gezeigt. Es gehört gemeinsam mit dem Museum Osterburg zu den Museen des Landkreises Stendal.

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